Eine Reise durch drei ikonische Filme von Fellini, die die Geschichte des Weltkinos geprägt haben. La Dolce Vita, Otto e mezzo und I Vitelloni erzählen die Träume, Ängste und Wünsche eines Landes im Wandel.
Otto e mezzo
Guido Anselmi ist ein berühmter Regisseur, der mitten in einer kreativen Krise steckt, die ihn gerade dann lähmt, als alle von ihm einen neuen großen Film erwarten. Im Italien der sechziger Jahre, geprägt von kultureller Aufbruchsstimmung, gesellschaftlichen Veränderungen und neuen Freiheiten, fühlt sich Guido jedoch zunehmend unfähig, eine Richtung für sich zu finden.
Unter dem Druck von Produzenten, Schauspielern, Kritikern und den Frauen seines Lebens flüchtet er sich immer mehr in Kindheitserinnerungen, Träume und Fantasien, bis Realität und Vorstellungskraft zu einem einzigen fortlaufenden Strom verschwimmen. Durch diese innere Reise erzählt Fellini vom Konflikt zwischen dem, was andere von uns erwarten, und dem, was wir wirklich sind.
Otto e mezzo verwandelt so die persönliche Krise eines Künstlers in eine universelle Reflexion über Identität, das Bedürfnis nach Kontrolle und die Angst, dem eigenen Leben nicht gerecht zu werden.
Italien 1963, Regie: Federico Fellini, 138 Min., OmeU
Ort der Veranstaltung: Istituto Italiano di Cultura di Monaco di Baviera, Hermann-Schmid-Str. 8, München
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich über Eventbrite >>>
In Zusammenarbeit mit Media for Europe

