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Der Nachsommer der Dichter - ausschließlich online auf www.facebook.com/iicmonaco/

Datum:

01/10/2020


Der Nachsommer der Dichter - ausschließlich online auf www.facebook.com/iicmonaco/

Der internationale „Nachsommer der Dichter“, eine gemeinsame Initiative verschiedener Ländervertretungen in München und der Stiftung Lyrik Kabinett, führt jeweils im Frühherbst Lyriker und Lyrikerinnen aus verschiedenen europäischen Ländern zusammen. Sie lesen aus ihren Gedichten und diskutieren miteinander über das Potential der Lyrik, Grenzen zu überwinden.

Folgende Gäste werden erwartet:

 

Fabio Franzin (Italien)

Eva Leuenberger (Schweiz)

Sünje Lewejohann (Deutschland)

Juliette Mouquet (Frankreich)

 

Moderation: Antonio Pellegrino

 

In deutscher, französischer und italienischer Sprache

 

Der lyrische Austausch über Sprach- und Ländergrenzen hinweg ist gerade auch in dieser für die Kultur so schwierigen Zeit wichtig und kann Menschen viel geben. Das wird auch heuer der internationale Nachsommer der Dichter erleben lassen. Die Präsenzveranstaltung – diesmal in den Räumen des Italienischen Kulturinstituts – wird zeitgleich als Live-Stream auf Facebook mitzuerleben sein. Aus der Schweiz nach München kommt dafür Eva Maria Leuenberger, geboren 1991 in Bern, zweifache Finalistin des open mike in Berlin; ihr Lyrikdebüt dekarnation reflektiert in sehr eindrücklicher Weise Tod und Verwandlung; sie erhielt dafür den Basler Lyrikpreis 2020. Mehrfach ausgezeichnet wurde auch das Werk der französischen Dichterin und Sängerin Juliette Mouquet, geboren 1977 in Lille, es umfasst Poesie, Gesang und Fotokunst und entspringt tiefer Verbundenheit mit der Natur und vielen Weltkulturen. Mit Fabio Franzin, geboren 1963 in Mailand, liest beim Nachsommer erstmals eine Stimme aus dem breiten Spektrum der italienischen Dialektlyrik. Im Idiom der Gegend um Treviso verleiht Franzin aktuellen Erlebniswirklichkeiten plastisch konkreten Ausdruck, gegen ihr ‚Verschwinden‘ in Elektronik oder Mechanisierung. Sünje Lewejohann, geboren 1972, erkundet in ihrem zweiten Gedichtband unterschiedlichste Facetten der Liebe: Leidenschaft, Zärtlichkeit, Raserei, Selbstverlust, Begehren, Angst und Trennungsschmerz – bis hin zu den dunkelsten Aspekten der Erotik, etwa dem Missbrauch.

 

Fabio Franzin (geb. 1963 in Mailand) veröffentlichte die Gedichtsammlungen Il groviglio delle virgole, Stamperia dell’arancio, 2005 (premio “Sandro Penna”), Pare (padre) Helvetia, 2006, Mus.cio e roe (Muschio e spine), Le voci della luna, 2007 (premio “San Pellegrino”, premio “Insula Romana” e premio “Guido Gozzano”) , Fabrica, Atelier, 2009 (Premio “Pascoli”, Premio “Baghetta”), Rosario de siénzhi (Rosario di silenzi – Rožni venec iz tišine) Postaja Topolove, 2010, dreisprachige Ausgabe mit Übersetzung in slowenischer Sprache von Marko Kravos, Siénzhio e orazhión (Silenzio e preghiera) Edizioni Prioritarie, 2010, Co’e man monche (Con le mani mozzate) Le voci della luna, 2011 (premio “Achille Marazza”), Canti dell’offesa, Il Vicolo, 2011, Margini e rive, Città Nuova, 2012, Bestie e stranbi, Di Felice (I poeti di Smerilliana), 2013, Fabrica e altre poesie, Ladolfi editore, 2013, Sesti/Gesti, Puntoacapo, 2015, Erba e aria, Vydia, 2017 (Premio “Thesaurus” 2017, premio “Luciana Notari” 2018); Corpo dea realtà/Corpo della realtà, Puntoacapo, 2019 (Premio “Franco Fortini” 2019).

Er verfasst seine Gedichte in einem Dialekt aus der Provinz von Treviso (aus dem Gebiet zwischen Oderzo und Motta di Livenza), wo er auch lebt. Er schreibt für die Zeitschrift “Smerilliana”.

 

 

Bild: © Artie_Navarre da Pixabay, "Autumn"

 

Informationen

Termin: Do 1 Okt 2020

Uhrzeit: Von 19:00 20:30

Veranstalter : Istituto Italiano di Cultura, Institut Français, Stiftung Lyrik Kabinett, Schweizerisches Generalkonsulat München

Eintritt : frei

Die Veranstaltung ist ausgebucht


Ort:

Istituto Italiano di Cultura, Hermann-Schmid-Str. 8, München / Ausschließlich online auf www.facebook.com/iicmonaco/

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