„Italien ist ein geographischer Begriff“, schrieb Klemens von Metternich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Italien war aber viel mehr als nur ein geographischer Begriff bereits lange Zeit vor seiner politischen Vereinigung und sogar vor der Verbreitung der italienischen Sprache.
„The Birth of Italy“ von Filippo Carlà-Uhink geht detailreich der historischen Laufbahn auf den Grund, zur Zeit des Endes der römischen Republik und des Anfangs des römischen Kaiserreiches, als die Bevölkerungen, die das damalige Italien bewohnten, als Einwohner einer einzigen Region betrachtet wurden.
Der Autor diskutiert über diese Themen mit Paola Mior.
Filippo Carlà-Uhink studierte Altertumswissenschaften an den Universitäten Turin und Udine. Als Dozent für Alte Geschichte war er an den Universitäten Heidelberg, Mainz und Exeter tätig. Seit 2017 ist er akademischer Rat im Fach Geschichte an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.
Paola Mior studierte Antike Geschichte an der Universität Udine. 2014 promovierte sie in Altertumswissenschaften mit einer Arbeit über das Thema Syrien in der römischen Zeit. Stammend aus dem Friaul, lebt sie seit ca. sechs Jahren in München, wo sie als Italienischlehrerin tätig ist.
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