In italienischer und deutscher Sprache
Moderation: Dr. Thomas Schlemmer, Institut für Zeitgeschichte München
8. September 1943: Die italienische Regierung schließt einen Waffenstillstand mit den Alliierten und beendet somit den Pakt mit dem Deutschen Reich. Für Italien ist dieser Tag zum Symbol geworden, ein Symbol für die Schwäche, aber gleichzeitig auch für die moralische Kraft der Nation.
Was aber stellt dieses Ereignis für die Deutschen dar? Welchen Einfluss, auch emotional, hatte es auf die Politik der deutschen Besatzer, die bis zum April 1945 in Italien waren? Wie haben die deutsche Bevölkerung und die zahlreichen Soldaten in Italien diese Bekanntmachung erlebt? In welchem Maße prägen die Urteile, die sich die Deutschen damals bildeten, weiterhin das heutige Italienbild?
Emilio Petrillo versucht, auch durch einen Rückblick auf frühere Ereignisse, dieser Frage nachzugehen. Die Aufarbeitung einer nicht unwesentlichen Episode in der jahrhundertlangen, engen und konfliktreichen Beziehung zwischen Deutschen und Italienern.
Emilio Petrillo, geboren in Rom, ist Journalist und war viele Jahre für verschiedene italienische Medien (»La Stampa«, »Il Riformista«, »Europa«, »Adn Kronos«, »Il Velino«) Korrespondent aus Deutschland. Der Riss ist das Ergebnis einer fünfjährigen Recherche zum Thema.
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