Die Geschichte von einem Hund und einer Familie, die der Shoah entkommen ist.
Gambassi ist ein kleines, unbekanntes Dorf in der Toskana. Dort ist ein Hund namens Blasco geboren worden, der neulich an Krebs erkrankt ist. In Gambassi konnten die Eltern und Großeltern der Autorin vor den Nationalsozialisten und den Faschisten Rettung finden. Als Marina Morpurgo sich diesem komischen Zufall bewusst geworden ist, unternimmt sie eine sonderbare Reise durch die Erinnerungen. Jemand hat ihrer Familie geholfen zu überleben und irgendjemand hat auch ihr geholfen, Blasco zu retten. Jemand hat sich solidarisch gezeigt, andere nicht. Der Vergleich zwischen der Rettung von Menschen und der von einem Hund könnte als unverschämt bewertet werden, aber nur für diejenigen, die nicht verstehen können, dass die Liebe – egal ob für einen Hund oder für die Großeltern – die Seele bewegen kann.
Die zwei verschiedenen Geschichten verflechten sich miteinander und eine der Erzählstimmen ist diejenige des unwiderstehlichen Blasco.
Ein Erinnerungsroman von einer sehr ironischen Autorin. Eine Geschichte über Hoffnung, Rettung und die Bereitschaft zu kämpfen.
Marina Morpurgo (Mailand, 1958) war Journalistin (L’Unità, Diario) und hat mehrere Bücher für Jugendliche geschrieben. 2010 hat sie die Erzählungen “Sono pazza di te (ma fino a un certo punto)” (Astoria Verlag) und mit Gherardo Colombo “Le regole raccontate ai bambini” (Feltrinelli Verlag) veröffentlicht. 2011 schreibt sie “La scrittrice criminale” und 2012 “Risorse disumane” (Astoria Verlag). Sie bringt andere zum Lachen, manchmal leider auch wenn es nicht ihre Absicht ist. Sie übersetzt englische Literatur ins Italienische.
Moderation: Fabiana Saviano (Radio Lora, München)
In italienischer und deutscher Sprache
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