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Heimweh nach dem Heiligen – zum 50-jährigen Gedenken an den Tod von Pier Paolo Pasolini (1922-1975)

Paulskirche

Lesung in deutscher Sprache

In der Nacht vom 2. November 1975 wird am Strand von Ostia der berühmte Dichter Pier Paolo Pasolini ermordet. Mit seinem Tod ist für einen Teil der italienischen Öffentlichkeit das „Problem Pasolini“ endgültig erledigt, seine Freunde und die führenden Intellektuellen des Landes sprechen von da an vom ungelösten „Fall Pasolini“.

Wer war Pasolini? Pädagoge, Publizist, Provokateur, der damals  mit seinen politischen Äußerungen, Zeitungsartikeln und Filmen  ganz Italien spaltete. Seine schonungslose Kritik richtete sich gegen Kapitalismus, Massenkonsum und falsch verstandene Religiosität.

In seinen Filmen (Medea, Evangelium nach Matthäus, Accattone) und in seinen Schriften (Luther-Briefe, Freibeuterschriften) manifestiert sich immer wieder sein Heimweh nach dem Mythischen, Epischen und Heiligen.

 

Ort: St. Paul Kirche, St. Pauls-Platz 11 – 80336 München

Datum 18.01.2026, 19.30 Uhr

 

Konzept und Moderation: Antonio Pellegrino

Lesung: Peter Weiß

Hinführung: Ulrich Schäfert

Zeitgenössische Improvisationen: Eugen Bazian, Violoncello, Peter Gerhartz, Tasten-instrumente

 

Eintritt frei

 

Foto (c) Erzbistum München

  • In Zusammenarbeit mit: Unter der Schirmherrschaft des Italienischen Kulturinstituts München und mit freundlicher Unterstützung des Wagenbach Verlag Berlin