Zur Demokratiegeschichte in Europa nach dem Ersten Weltkrieg gehört das Aufkommen antiliberaler und autoritärer Bewegungen. Bis heute existieren in Italien, Frankreich und Deutschland Traditionen, die auf das antidemokratische Denken der 20er Jahre verweisen. Nicolas Beaupré, Giulia Albanese und Volker Weiß beleuchten Unterschiede und Gemeinsamkeiten der autoritären Revolte in Europa, damals wie heute. Der Historiker Volker Weiß ist Autor einer international beachteten Studie zur „Konservativen Revolution“. Nicolas Beaupré beschäftigt sich mit der französischen und deutschen Geschichte mit Fikus auf den ersten Weltkrieg und dessen Folgen.
Giulia Albanese erforscht die Krise des Italienischen Staates in den 20er Jahren sowie den Ursprung des Faschismus.
Nicolas Beaupré, Universitè Blaise Pascal, Clermont-Ferrand
Giulia Albanese, Università di Padova
Volker Weiß, Historiker und Autor, u.a. Die Zeit, Frankfurter Rundschau, Taz, Spiegel-Online
Moderation: Pierre Monnet, Institut Franco-Allemand / Sciences Historiques et Sociales, Goethe Universität Frankfurt
Im Rahmen der Reihe „Italien, Frankreich und Deutschland: ein innereuropäischer Vergleich II“
1918 – 2018 Was ist Demokratie?
In italienischer, deutscher und französischer Sprache