Diese Website verwendet notwendige technische und analytische Cookies.
Wenn Sie die Navigation fortsetzen, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.

»Viaggi di colori e note. Bernardo Bellotto und Sylvius Leopold Weiss zwischen Italien und Europa.«

Im Rahmen der Ausstellung »Canaletto – Bernardo Bellotto malt Europa«

Im Rahmen der Präsidentschaft Italiens im Rat der Europäischen Union

Vortrag mit musikalischer Umrahmung
Enrico Maria Dal Pozzolo, Universität Verona

Terrell Stone: Laute

Der Abendvortrag lädt ein zu einer Reise entlang der Stationen der Karriere des venezianischen Malers Bernardo Bellotto (1722-1780). Um die Atmosphäre an den europäischen Höfen der damaligen Zeit aufleben zu lassen, erklingen ausgewählte Werke des deutschen Komponisten Sylvius Leopold Weiss (1687-1750).

Im 18. Jahrhundert wächst Europa zunehmend zusammen. Künstler und Gelehrte überwinden Landesgrenzen auf der Suche nach Erkenntnis, Schönheit und Ruhm. So verbringt auch Bellotto den Großteil seines Lebens außerhalb der Lagunenstadt. Zwischen Wien, Dresden, München und Warschau entsteht sein einzigartiges Œuvre von Stadtansichten. Der Tradition der Vedutenmalerei seines Onkels Giovanni Antonio Canal verpflichtet, agiert Bellotto als Botschafter der venezianischen Kultur.

Der künstlerische Werdegang von Weiss verläuft ähnlich. In der Nähe von Breslau geboren, wirkt er als Lautenist und Komponist an den Fürstenhöfen in Düsseldorf, Rom und Dresden. Das umfangreiche musikalische Werk, das er hinterlässt, zeugt von seinem regen Austausch mit einigen der bedeutendsten Komponisten der Zeit, darunter Alessandro und Domenico Scarlatti und Johann Sebastian Bach.

Enrico Maria Dal Pozzolo ist Dozent für Kunstgeschichte an der Universität von Verona. Sein Forschungsschwerpunkt ist die venezianische Malerei vom 15. bis zum 18. Jahrhundert, zu der er zahlreiche Studien veröffentlicht hat. Einer breiteren Öffentlichkeit ist er durch seine Mitwirkung an der Giorgione gewidmeten internationalen Ausstellung (2009/10) in Castelfranco, dem Geburtsort des Künstlers, bekannt.

Terrell Stone ist einer der bedeutendsten Lautenisten unserer Zeit. Er erhielt seine Ausbildung in Boston, Basel, Paris und Verona und gilt als Spezialist für historische Aufführungspraxis. Neben seiner Tätigkeit als Professor für Lautenspiel am Konservatorium von Vicenza pflegt er ein intensives Konzertprogramm. Zu seinen zahlreichen, kritisch gewürdigten Einspielungen zählt auch der Dokumentarfilm Indagine su Giorgione, den er gemeinsam mit Dal Pozzolo erarbeitet hat.

Ingresso libero, prenotazione obbligatoria

Anmeldung nicht mehr verfügbar

  • Organisiert von: Regione Veneto, Istituto Italiano di Cultura, Forum Italia e.V. e Alte Pinakothek
  • In Zusammenarbeit mit: -