Sergio Luzzatto erzählt von einer großen Rettungsaktion jüdischer Kinder zur Zeit des zweiten Weltkriegs, welche der “Endlösung” entkommen sind: etwa 700 Kinder wurden in Selvino, in den Bergen in der Nähe von Bergamo, in dem größten jüdischen Waisenhaus Italiens, und einem der größten europaweit, beherbergt. Es geht aber auch um die Geschichte von Moshé Zeiri, der den jüdischen Waisenkindern ermöglichte, als BürgerInnen im neuen Staat Israels wieder aufzublühen.
Sergio Luzzatto (Genua1963 ) wirkt als Professor für Geschichte der Frühmoderne an der Universität Turin.
Er studierte an der Scuola Normale Superiore di Pisa und hat an der Scuola Superiore di Studi Storici (Höhere Schule für Historische Studien) der Universität von San Marino promoviert. Er hatte Lehraufträge an der Universität Genua und der Universität Macerata.
Zusätzlich zur frühen Neuzeit beschäftigte sich Luzzatto mit der Französischen Revolution und der neueren italienischen Geschichte. Von 2002 bis 2004 leitete er die Dokumentationsserie Altra Storia /Andere Geschichte, die auf La7 gesendet wurde.
Unter anderem hat er L’autunno della Rivoluzione (1994); Il corpo del duce (1998); La crisi dell’antifascismo (2004); Padre Pio (2007) veröffentlicht. Zusammen mit Gabriele Pedullà hat er Atlante della letteratura italiana (3 Bände, 2010-2012) kuratiert.
Moderation: Emanuela Perna
In italienischer und deutscher Sprache
In Zusammenarbeit mit der Europäische Janusz Korczak Akademie.
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